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Bloemendaal (21. – 28. August)

Bloemendaal ist eine Gemeinde nahe der wunderschönen Stadt Haarlem, der kleinen Schwester von Amsterdam (eine Stadt, die alles hat, so der Slogan). Bloemendaal ist sehr hübsch aus, auch ein bisschen luxuriös und die Immobilien, welche ich im Schaufenster eines entsprechenden Anbieters gesehen habe, kosten mehr als in Grenchen.

Bloemendaal grenzt auch an den wirklich bezaubernden Nationalpark Zuid-Kennemerland, ein Gebiet aus Dünen, Wälder und kleinen Erhebungen, welche dort als Berge bezeichnet werden (also 30 Meter hoch) und natürlich grenzt der Park an das wunderschöne Meer. Im Park leben auch Tiere, vor allem Vögel, aber auch grosse schottische Hochlandrinder, welche ich auf meiner ersten Joggingtour irrtümlicherweise als Wisente fehlinterpretiert habe. Die gibt es nämlich auch, aber schön eingezäunt wie bei uns, so dass man nicht irrtümlicherweise mit 5 Meter Abstand an ihnen vorbei joggen kann.

fast ein Wisent 😀

Was es auch noch gibt, sind Spielgelegenheiten für Kinder. Im Park selbst gibt es extra ausgeschilderte Bereiche, in welchen das Spielen explizit erlaubt ist. Vielleicht sogar gewünscht. Das ist schon geil. 

einfach genial

Auch in der nahen Stadt Haarlem gibt es Möglichkeiten zum Spielen und Verweilen mit Kindern – besonders erwähnenswert: der Naturspielgarten des Haarlemmer Kweektuin (Baumschule Haarlem) mit Zwergenpfad und „Grow Café“. Die Anlage ist gross, sehr gross sogar – mit dem genannten Café im Gewächshaus, das auch Pop-up-Stores und Kinderbücher beherbergt (ganz wichtig und praktisch) . Die Niederländer verstehen es wirklich, Treibhäuser kreativ und kunstvoll zu nutzen. Ein anderes Beispiel war das Restaurant DeDAKKAS, einem stilvoll eingerichteten Lokal direkt oben auf einem Parkhaus, in einem echten Treibhaus (!). Auch da war alles sehr stilvoll gestaltet .


Nach unserem Aufenthalt in Bloemendaal reisten wir für eine Hochzeit nach Hamburg – und durften dort unsere Erfahrungen mit der Deutschen Bahn machen. Alles war schon ein Stück komplizierter als in den Niederlanden, wo man einfach mit der Kreditkarte ein- und auscheckt und fertig. Trotzdem gab es zwei wirklich geniale Erlebnisse, die ich gerne teilen möchte:

Hinhalten fertig, es braucht nicht immer eine App!

1. Triage im Reisezentrum: Wir hatten eine Bahncard 25 gekauft, deren Aktivierung irgendwie nicht funktionierte, also mussten wir an den Schalter. Dort wurde unser Anliegen zunächst an einem „Triageschalter“ aufgenommen, wir bekamen eine Nummer und wurden dann an einen weiteren, etwas abseits gelegenen Schalter verwiesen. Dort nahm man sich intensiv Zeit für uns – wirklich eine sehr gute Lösung.

2. Kinderbetreuung im ICE: In einigen ICE-Zügen gibt es am Wochenende eine Kinderbetreuung, die man während der Fahrt nutzen kann. Wie genial ist das denn? Unser Zug war voll, aber in den zwei für die Betreuung reservierten Viererabteilen fand ich problemlos Platz – und wurde dabei quasi gleich ein bisschen mitbetreut.

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